Über diese Geschichte
- Seit der Diagnose
- 9
- Stadium (Selbstauskunft)
- Hurley III an einer Stelle (Selbstauskunft)
- Behandlungen im Text
- Operation
- Körperstellen
- Leiste
- Themen
- Wundversorgung, Narben, Sekret & Nässen, Beziehungen
Persönliche Erfahrung
Meine Diagnose
Ich lebte fast ein Jahrzehnt mit HS, bevor eine Operation zur Sprache kam. Eine Stelle in der Leiste war vernarbt und öffnete sich immer wieder, egal was wir sonst versuchten. Mein Chirurg erklärte, das Entfernen des betroffenen Gewebes heile die HS anderswo nicht, könne aber diese eine hartnäckige Stelle angehen. Ich entschied mich dafür.
Leben mit HS
Der chronische, wiederkehrende Verlauf war überhaupt der Grund, warum ich eine Operation in Betracht zog. Diese eine Stelle bestimmte, was ich anziehen konnte, wie ich mich bewegte und wie ich über Nähe in meiner Beziehung dachte. Offen mit meiner Partnerin darüber zu sprechen — vor und nach dem Eingriff — war wichtiger, als ich erwartet hatte.
Was mir geholfen hat
Persönliche Erfahrung. Die Heilung war langsamer und gewöhnlicher, als ich es mir vorgestellt hatte. Die Wunde heilte allmählich offen, das hieß Wochen mit Verbandswechseln statt einer sauber genähten Linie. Was mir half: eine ruhige Routine für die Wundversorgung, mir von der Pflegefachkraft genau zeigen zu lassen, wie es geht, und meinen Verlauf mit niemandem zu vergleichen. Manche Tage fühlten sich nach gar keinem Fortschritt an, und eine Woche später hatte sich sichtbar etwas bewegt. Was für meine Heilung funktioniert hat, ist auf meine Situation und die Anleitung meines Behandlungsteams bezogen, keine allgemeine Empfehlung.
Was ich gern früher gewusst hätte
Ich hätte gern gewusst, wie normal die langsamen, unspektakulären Teile der Heilung sind. Vorher zu wissen, dass Heilung Geduld braucht — und dass „langsam” nicht „falsch” heißt — hätte mir in den ersten Wochen einige Sorgen erspart.